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Hand in Hand durch unseren Ort Kinder des Familienzentrums erkunden das Handwerk vor Ort
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Bevor wir Anfang Mai mit dem oben genannten Thema starteten, ging es Ende April zunächst noch, unter sachkundiger Leitung von Herrn Josef Wiese, zur Waldschule in Schalbruch und in den Schalbrucher Wald. Herr Wiese zeigte Kindern und Eltern in der Waldschule verschiedene Nester heimischer Singvögel und auch präparierte einheimische Vogel- und Tierarten konnten dort bestaunt werden. Ob des schönen Wetters wurde aber schnell der Wunsch laut, sich die Natur „live“ anzusehen und man startete gemeinsam in Richtung Schalbrucher Wald. Schon der Weg in den Wald hinein war für alle Beteiligten ein abwechslungsreiches Erlebnis…Vogelstimmen wurden gehört und bestimmt, übergroße Ameisenhügel bestaunt und Pflanzen betrachtet, an denen man sonst häufig achtlos vorbei geht. Allen Beteiligten konnte bewusst werden, wie viel Wundersames und so gut Durchdachtes unsere Natur um uns herum zu bieten hat. Herr Wiese informiert ausführlich und anschaulich. Kinder entdecken die Waldschule…es gibt so viel zu sehen. Es kann losgehen! Schon mittendrin… Die erste Entdeckung: ein wahnsinnig großer Ameisenhügel. Farn…eine erstaunliche Pflanze. Eine Überraschung seitens Herrn Wiese…ist der echt??? Nein,…und wir trauen uns sogar ihn anzufassen! Aber die Bauten sind von wirklichen Dachsen. Am Ende freuen sich dann alle über die Pause…und es werden originelle Plätze hierfür gefunden! An dieser Stelle an ganz herzliches DANKESCHÖN an Herrn Josef Wiese, der es bei jeder naturkundlichen Wanderung schafft, die Teilnehmer zu begeistern und ihnen die Natur ein Stück näher bringt, sie somit verständlicher für uns alle macht! Anfang Mai erarbeiteten wir mit den Kindern, welche Berufe ihnen bekannt sind, welchen Beruf ihre Eltern ausüben und welche Berufe es wohl im Ort Höngen gibt. Wir entschlossen uns, gemeinsam mit den Kindern vier Handwerksbetriebe im Ort aufzusuchen und diese mal von einer anderen, als uns sonst bekannten Weise, „unter die Lupe zu nehmen“. Anreiz hierzu war nicht zuletzt eine Aktion der Handwerkskammer. Für diese Aktion war es Aufgabe, sich mit dem Handwerk vor Ort auseinanderzusetzen und im Anschluss daran mit den Kindern ein Plakat zum oben genannten Thema zu gestalten. An den Besuchen und der Gestaltung des Plakates konnten sich alle Kinder des Maxi- Clubs, sowie alle „mittleren“ Kinder der Einrichtung beteiligen und selber auswählen, welchen Betrieb sie besuchen wollten. So entstanden vier Gruppen, ca. 10 Kinder stark, die sich Hand in Hand auf den Weg zu den einzelnen Betrieben machten. Als erstes besuchten wir die KFZ- Werkstatt Küsters, Inhaber Rene Ringel. 10 Jungen machten sich daran, sich Motoren anzuschauen, Gruben zu bestaunen, Werkzeug kennen zu lernen, Fragen zu stellen und als krönenden Abschluss auf einem Motorrad des Inhabers zu „thronen“.
Der Motorraum… spannend einmal von so nahem zu sehen.
Hier wird die Bremsfähigkeit beim Auto überprüft…Herr Ringel erklärt.
Werkzeug… die Kinder stellten fast, dass so manches davon sich auch im Besitz ihrer Väter befindet
Die Grube. Großer Reiz…aber für die Kinder auch Gefahr.
Nicht für jeden ist der Lenker erreichbar. Aber Spaß gemacht hat es allen! DANKESCHÖN an die Familie Ringel und ihr Team, die mit Geduld die Fragen der Kinder beantworteten und ihnen die Möglichkeit gab, viel Neues zu entdecken. So ging es Hand in Hand voran… Ein weiterer Betrieb, der erkundet werden durfte, war die Bäckerei Backhaus. Hier erklärten Wolfgang Backhaus und Mitarbeiter den Kindern verschiedenste Maschinen, Werkzeuge des Bäckers sowie Lebensmittel, die in der Bäckerei verarbeitet werden. Es war viel Erstaunliches für die Kinder zu entdecken, allem voran die großen Mengen an Mehl usw., die dort verarbeitet werden….kennen die Kinder von zu Hause her doch eher die 1kg Mehltüten. Und die Knetmaschine ist wohl auch größer, als die der Mütter Der Chef erklärt und macht vor. Zum Schluss durften alle naschen. DANKESCHÖN auch an die Firma Backhaus mit allen Mitarbeitern, dass sie unsere Aktion so toll unterstützten. Hand in Hand machte sich die nächste Gruppe auf den Weg. Trotz vieler Feiertage und dadurch anstrengenden Tagen, ließ es sich auch die Metzgerei Vossen nicht nehmen, sich an unserer Aktion zu beteiligen. Wie mit Herrn Helmut Vossen besprochen gingen die Kinder am Morgen des 2. Mai 2013 los, um sich die Metzgerei mal „von hintenrum“ anzusehen. Es wurde gewogen, Fleisch in verschiedenen „Größenordnungen“ angesehen und es wurden sehr gerne die Fragen der Kinder beantwortet. Beeindruckend und spannend waren für die Kinder vor allem die scharfen Messer und Beile, die übergroßen Fleischstücke und das Kühlhaus. Hygiene, auch dann groß geschrieben, wenn kleiner Besuch kommt! Woher kommt die Wurst? Jetzt wissen die Kinder es. Und alle durften es auch selber mal ausprobieren. Ein „Ritterhandschuh“…unsere Jungen waren beeindruckt. Man kann sehen, dass es schmeckt! DANKESCHÖN an die Familie Vossen und ihre Mitarbeiter. Es war ein tolles Erlebnis für die Kinder, dass ihnen, Dank der anschaulichen Erklärungen und dem Einfühlungsvermögen der Familie Vossen, sicher immer in guter Erinnerung bleiben wird. Last but not least, ging es dann für 9 Mädchen zum Friseursalon Dahlmanns in Höngen. Da verständlicher Weise keinem der Kinder einfach so die Haare geschnitten werden konnten, war es ein Gutes, dass die meisten der Mädchen lange Haare hatten…es wurden Flechtfrisuren gemacht. Drei Mitarbeiterinnen nahmen sich voll Freude der kleinen Gäste an. Bei der Arbeit. Das machte nicht nur den Kindern Spaß. Mancher Blick war zunächst skeptisch… mancher auch sofort hocherfreut! Warten gehört auch dazu. Und siehe da: zurück kamen lauter junge Damen, die über das ganze Gesicht strahlten. Dem Salon Dahlmanns ein herzliches DANKESCHÖN für ihren Einsatz und ihre Mühen. Auch sie verhalfen uns dazu, dass unser Projekt schlussendlich zu einem vollen Erfolg werden kann…jetzt fehlt nur noch das Urteil der Jury der Handwerkskammer, die unser Plakat zum Thema in den nächsten Tagen hoffentlich positiv bewerten wird!
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